{"id":7399,"date":"2019-07-11T12:02:27","date_gmt":"2019-07-11T11:02:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kanadevia-inova.com\/cms\/?p=7399"},"modified":"2025-07-28T08:41:07","modified_gmt":"2025-07-28T06:41:07","slug":"moscow-to-receive-swiss-support-in-fight-against-waste-mountains","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archive.kanadevia-inova.com\/de\/moscow-to-receive-swiss-support-in-fight-against-waste-mountains\/","title":{"rendered":"Moscow to Receive Swiss Support in Fight Against Waste Mountains"},"content":{"rendered":"<p><em>In Moskau entstehen vier Energy-from-Waste-Anlagen. Ein Konsortium bestehend aus dem Schweizer Cleantech-Unternehmen Hitachi Zosen Inova und dem russischen Technologieunternehmen ZiO-Podolsk hat vom Kunden, der russischen Betreibergesellschaft Alternative Generating Company, den Zuschlag f\u00fcr das Projekt erhalten. Die Anlagen verarbeiten den Abfall von rund 5 Mio. Einwohnern der russischen Hauptstadt und tragen so massgeblich zur Reduktion und zum Abbau der Abfalldeponien bei. Gleichzeitig liefern sie den Strom f\u00fcr rund 1.5 Mio. Einwohner. <\/em><br \/>\nDie russische Betreibergesellschaft Alternative Generating Company (AGC-1) und ein Konsortium des schweizerisch-japanischen Cleantech-Unternehmens Hitachi Zosen Inova sowie des Technologieunternehmens ZiO-Podolsk, einer Tochter der russischen Atomenergomash (AEM), haben am 11. Juli 2019 den Vertrag zum Bau von vier Energy-from-Waste-Anlagen (WtE) in Moskau unterschrieben. Innerhalb dieser Grossprojekte liefern Hitachi Zosen Inova und AEM die komplette Prozesstechnologie, welche auch die moderne Hitachi Zosen Inova Feuerungs- und Abgasbehandlungstechnik beinhaltet. Zudem sind sie f\u00fcr diverse \u00fcbergeordnete Dienstleistungen und \u00dcberwachungsprozesse verantwortlich. F\u00fcr Hitachi Zosen Inova ist dies das erste Projekt in Russland.<br \/>\n<strong>Moskaus Kampf gegen M\u00fclldeponien<\/strong><br \/>\nF\u00fcr Moskau und Russland im Allgemeinen ist die Implementierung von WtE-Anlagen relativ neu. Innerhalb der n\u00e4chsten Jahre entstehen auf Moskauer Stadtgebiet insgesamt vier WtE-Anlagen (Moscow 1-4). Bereits haben die Bauarbeiten f\u00fcr das erste Projekt, rund 80 km s\u00fcd\u00f6stlich des Stadtzentrums, begonnen. Die vier Anlagen sind Bestandteil des 2017 lancierten \u201eGreen Tariff\u201c, eines Programmes zur F\u00f6rderung erneuerbarer Energien. Neben den Subventionen finanziert sich die entstehende Anlage durch die Entsorgungsgeb\u00fchren, die Stromvermarktung sowie den Verkauf der Rostasche.<br \/>\nDie WtE-Installationen unterst\u00fctzen die Stadt dabei, ihre Abfallwirtschaft zu optimieren und die zahlreichen M\u00fclldeponien kontinuierlich abzubauen und stillzulegen. Pro Anlage werden j\u00e4hrlich 700\u2018000 Tonnen oder total 2.8 Mio. Tonnen Abfall &#8211; das Volumen von ca. 5 Mio. Einwohnern &#8211; verarbeitet und daraus je bis zu 75 MW elektrische Energie erzeugt, wovon der gr\u00f6sste Teil ins Netz eingespeist wird und so zur Stromversorgung von rund 1.5 Mio. Einwohnern der russischen Metropole beitr\u00e4gt. Dazu sagt Andrey Shipelov, CEO von RT-Invest: \u201eDie Integration der WtE-Technologie ist ein wichtiger Meilenstein bei der Einf\u00fchrung einer fortschrittlichen und nachhaltigen Abfallwirtschaft in Russland. Als Unternehmen sind wir stolz, mit dem Bau und Betrieb der Moskauer Anlagen ein wichtiges Fundament daf\u00fcr zu legen.&#8221; Bruno-Fr\u00e9d\u00e9ric Baudouin, CEO von Hitachi Zosen Inova f\u00fcgt hinzu: \u201eWir freuen uns, dass wir ausgew\u00e4hlt wurden, unsere eigene, erprobte Technologie f\u00fcr die WtE-Anlagen liefern zu d\u00fcrfen und damit Teil dieser f\u00fcr Russland so wichtigen Projekte zu sein.\u201c<br \/>\n<strong>Bew\u00e4hrte Technologie auf lokale Bed\u00fcrfnisse angepasst<\/strong><br \/>\nDie vier Anlagen verf\u00fcgen \u00fcber ein \u00e4hnliches Design und werden mit der erstklassigen Hitachi Zosen Inova-Technologie ausgestattet, wie sie auch in mehreren hundert Installationen weltweit im Einsatz ist. Dazu geh\u00f6ren die Verbrennung mit dem Inova Grate, der Wasser-Dampf-Kreislauf sowie eine mehrstufige Abgasreinigung, welche s\u00e4mtliche Europ\u00e4ischen Emissionsstandards einh\u00e4lt und die aktuellen Grenzwerte gar merklich unterschreitet.<br \/>\nGeografisch bedingt stellen die Anlagen zus\u00e4tzliche Anforderungen an den Bau und die technischen Installationen. \u201eWetter und Klima verhalten sich hier anders als beispielsweise in Zentraleuropa\u201c, erkl\u00e4rt Urs Altenburger, verantwortlicher Sales Manager von Hitachi Zosen Inova. \u201eDem zollen wir mit expliziten baulichen Massnahmen Respekt\u201c, sagt er weiter. So werden gewisse technische Installationen, die normalerweise im Aussenbereich zu stehen kommen, in einen Innenbereich verlegt, um sie so vor extremer K\u00e4lte im Winter zu sch\u00fctzen.<br \/>\n<strong>Lokale Wirtschaftsf\u00f6rderung<\/strong><br \/>\nF\u00fcr die Region Moskau birgt der Bau der vier WtE-Anlagen nicht nur Vorteile hinsichtlich des Abfall-Managements. Auch die lokale Wirtschaft profitiert von den Grossprojekten: Grosse Teile des Equipments und der Werkstoffe stammen aus Russland. Zudem wird eine Vielzahl an Arbeitspl\u00e4tzen geschaffen. Der Betrieb einer fertigen Anlage bietet rund 130 Mitarbeitenden eine Besch\u00e4ftigung; w\u00e4hrend des Baus werden zu Spitzenzeiten pro Anlage ca. 800 Personen auf der Baustelle t\u00e4tig sein.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/archive.kanadevia-inova.com\/files\/2019\/07\/HZI-liefert-Technologie-f\u00fcr-EfW-Anlagen-in-Moskau.pdf\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Download Medienmitteilung<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/archive.kanadevia-inova.com\/files\/2019\/07\/Moscow.png\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Download Bildmaterial<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Moskau entstehen vier Energy-from-Waste-Anlagen. 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